Brahms Requiem mit dem Chor des Musikgymnasiums

2.11.2008


Eine beeindruckende Aufführung des Meisterwerkes von Johannes Brahms war am Sa. 1. Nov. 2008 in der evang. Kirche Oberschützen zu hören.
Chor des Musikgymnasiums Oberschützen, Kantorei Oberschützen, Singkreis Krieglach, Vokalakademie Styria, Grazer akademische Philharmonie, Christina Stegmaier (Sopran) und Alexander Puhrer (Bariton). Dirigent: Ernst Wedam.

Choreinstudierung: Markus Zwitter, Ernst Wedam, Erik Barnstedt

Fotogalerie von der Aufführung

Das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms ist wohl das tröstlichste Requiem, das jemals geschrieben wurde. Es ist ein Meilenstein nicht nur in der Chor–Orchesterliteratur, sondern wohl in der gesamten Musikliteratur.
Nicht die katholische Totenmesse galt hier als Vorlage zur Vertonung. Johannes Brahms, der die Bibel wie kaum ein anderer kannte, wählte selbst die Texte aus der „Schrift aller Christen“ aus, um den Hinterbliebenen und Trauernden Trost und Zuversicht zu geben. Nicht mit Hölle und Strafe wird darin gedroht. Ganz im Gegenteil, der Tod mit seiner scheinbar unverrückbaren Macht und allen daraus resultierenden Ängsten ist nicht das absolute Ende, er ist ein Hinübergehen in eine verheißungsvolle und geborgene Zukunft. Dem Tod ist der Stachel genommen.
Johannes Brahms hat mit „Ein deutsches Requiem“ ein beeindruckendes Werk für großen Chor, großes Orchester und zwei Solisten geschaffen, das wegen seiner Inhalte und Aussagen aber auch seiner kompositorisch meisterlichsten Ausführung neben Werken wie der Bach’schen „Matthäuspassion“ auf gleicher Höhe bestehen kann.

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